Die Aufgaben
DiaTab ist in zweierlei Hinsicht besonders: Es ist der letzte Untertest des Tages, und die eigentliche Schwierigkeit liegt weniger in den Aufgaben selbst als in der Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt die Konzentration nachlässt.
Starte mit dem Diagramm und verschaffe dir einen groben Überblick: Was wird dargestellt? Was steht auf den Achsen? Welche Einheiten werden genutzt? Danach lohnt sich ein kurzer Blick in den Begleittext, weil dort manchmal entscheidende Zusatzinfos stehen.
Gehe anschließend zu den Aussagen über. Sie beziehen sich häufig nur auf einen bestimmten Aspekt im Diagramm. Wer vorher das komplette Diagramm im Detail analysiert, verliert oft unnötig Zeit.
Worauf du achten solltest
Nicht bei jeder Aufgabe sind alle Punkte gleich relevant. Wenn du hängen bleibst, hilft eine kurze Checkliste, bevor du dich in Details verlierst.
- Werden absolute oder relative Angaben gemacht?
- Beginnt die Achse bei null oder ist sie verschoben?
- Sind die Achsen linear, logarithmisch oder anders skaliert?
- Spricht die Aussage von konkreten Werten oder von Veränderungen?
Das eigentliche Problem: Konzentration
Am Ende des Testtages pfeifen fast alle aus dem letzten Loch. Das ist normal. Deshalb solltest du DiaTab nicht nur isoliert üben, sondern auch längere Sessions einbauen, in denen du Konzentration über mehrere Stunden trainierst.
Wenn eine Aufgabe nicht zündet, markiere sie und geh weiter. Die wenige Konzentration, die am Ende noch übrig ist, solltest du gut einteilen.
Wie du üben solltest
DiaTab sollte vermutlich nicht dein einziger Fokus sein. Solange du ein gutes Gefühl für verschiedene Diagrammtypen bekommst und deine Fehler sauber nachbereitest, machst du viel richtig.