Was dich erwartet

Muster zuordnen ist der erste Untertest im TMS und im Prinzip ein Suchbild. Du bekommst ein Originalbild, meistens eine Art mikroskopische Zeichnung, Zellstrukturen, Gefäße oder Ähnliches, und daneben fünf kleinere Bildausschnitte.

In vier dieser Ausschnitte wurde jeweils ein Fehler eingebaut. Deine Aufgabe ist es, den einen Ausschnitt zu finden, der nicht verändert wurde.

Die Ausschnitte sind dabei weder gedreht noch vergrößert oder verkleinert. Was du siehst, ist immer 1:1 aus dem Originalbild ausgeschnitten oder eben manipuliert. Medizinisches Vorwissen brauchst du nicht, nur ein gutes Auge.

Welche Fehler werden eingebaut?

Am besten lässt sich das an einem Beispiel zeigen. Im folgenden Bild siehst du links das Original und rechts fünf Ausschnitte, jeder mit einem anderen Fehlertyp:

Beispiele für Fehlerarten bei Muster zuordnen: Addition, Deletion, Verschiebung, Drehung und Formveränderung

Bei der Deletion wurde eine Struktur entfernt, die im Original vorhanden ist. Bei der Addition ist es umgekehrt: Hier wurde etwas hinzugefügt, das im Original nicht existiert.

Eine Verschiebung erkennst du daran, dass sich der Abstand zwischen Strukturen verändert hat. Bei einer Drehung wurde eine einzelne Struktur im Ausschnitt verdreht, nie das gesamte Bild. Und bei einer Formveränderung ist eine Struktur dicker, dünner oder anders geformt als im Original.

Falls du dir bei einem Unterschied unsicher bist: Kleinste Pünktchen oder hauchdünne Striche sind in der Regel Druckartefakte und keine echten Manipulationen. Die eingebauten Fehler sind immer so gestaltet, dass sie bei sorgfältigem Vergleich eindeutig erkennbar sind.

Probier es jetzt einfach mal selbst aus.

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Lies danach die Muster Strategie. Dort geht es um Kreuzblick, Übungsrhythmus und Alternativen, falls diese Methode für dich nicht funktioniert.

Nächster Schritt

Muster zuordnen Strategie

Wenn du das Format verstanden hast, geh direkt zur passenden Strategie für diesen Untertest.

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